18. Jan 2026,
Innerer Druck, Stress und Magenbeschwerden hängen oft zusammen. Erfahre, was dein Körper dir zeigen will – und wie du wieder bei dir ankommst.
Als würde sich etwas zusammenziehen. Im Solarplexus. Im Magen. Im Bauchraum.
Ein Druck, der dich unruhig macht. Der deine Gedanken kreisen lässt, dich stresst und ängstlich stimmt. Dich kleinlaut und verletzlich werden lässt.
Manche Formen von Druck können motivieren. Sie geben Fokus. Sie bringen Bewegung. Doch es gibt auch einen anderen Druck.
Einen, der nicht antreibt, sondern drückt.
Dieser Druck macht nicht stärker. Er macht enger, müder, unsicherer.
Und das Spannende ist:
Dieser Druck lädt dich nicht zu Höchstleistungen ein –sondern zu etwas ganz anderem.
👉 Zu Tiefe.
Wenn dich dein Leben gerade unter Druck setzt, könnte das eine Einladung sein, dich zu fragen:
Warum mache ich mir so viel Druck?
Wie gehe ich mit Druck um?
Was erkenne ich gerade noch nicht?
Wem oder was weiche ich aus?
Druck und Erwartungen im Außen fühlen sich oft wie Forderungen an.
Sie stressen, überfordern und verunsichern.
Doch was, wenn es nicht darum geht, noch mehr zu leisten –sondern etwas Wesentliches zu erkennen?
Was, wenn der Druck dich ruft, ehrlich zu dir zu werden?
Vielleicht lädt dich dieser Druck ein …
- deine Wahrheit auszusprechen.
- dich zu zeigen, wie du wirklich bist.
- dich zu wehren.
- deine Wut, deinen Frust, deine Traurigkeit ernst zu nehmen.
- Grenzen zu setzen.
- Klartext zu sprechen.
Auch wenn es sich ungewohnt anfühlt. Auch wenn es Angst macht. Auch wenn dein Umfeld das nicht von dir kennt.
Gerade dann. Und ich weiß - das ist echt eine Herausforderung!
Vielleicht bist du jemand, der viel schluckt. Der sich anpasst, verständnisvoll ist und alles „richtig“ machen will.
Vielleicht möchtest du niemanden enttäuschen, verärgern oder zur Last fallen.
Sei es deine Mutter oder andere Familienmitglieder mit klaren Vorstellungen davon, wie eure Beziehung zu sein hat.
Oder dein Chef oder deine Chefin, die dir mit wenig Empathie begegnen.
Viele Situationen machen dich schon im Vorfeld unruhig. Du spürst Druck, noch bevor etwas passiert.
Und dieser Druck zeigt sich im Körper:
- Im Magen
- Im Solarplexus
Als Übelkeit, Enge, Unwohlsein, Sodbrennen, Magenkrämpfen....
Vielleicht kannst du erst entspannen, wenn andere zufrieden sind. Wenn Harmonie herrscht. Wenn niemand enttäuscht ist.
Und immer wieder kommst du an diesen Punkt:
Erschöpfung, Selbstzweifel, Rückzug, Verkriechmodus.
Harmonie ist dir wichtig. Doch wenn du dich selbst dabei immer wieder übergehst, kommst du aus dem inneren Takt.
Und dein Körper beginnt, für dich zu sprechen.
Es gibt Gründe, warum du dich so fühlst. Oftmals ist es dir gar nicht bewusst, wie sehr dich einiges als Kind tief geprägt hat.
Wie sehr wurdest du als Kind gesehen? Wie viel Raum hatten unangenehme Gefühle? Wie viel musstest du halten oder aushalten, um dich sicher zu fühlen?
Was dir früher Sicherheit gegeben hat, kann heute genau das sein, was dich unter Druck setzt.
Der Weg führt nicht über:
- noch mehr Durchhalten.
- noch mehr Funktionieren.
- noch mehr Kontrolle.
Sondern über:
- ehrliches Spüren.
- Selbstanerkennung.
- klare Grenzen.
- innere Sicherheit.
Hin zu:
Ich bin gut und richtig, so wie ich bin. Ich spüre meine Bedürfnisse und darf sie ausdrücken! Ich bleibe auch in stressigen Situationen bei mir.
Wenn das geschieht, löst sich auch körperlich etwas.
Etwas, das du lange gehalten hast, darf gehen.
Und es entsteht Raum.
Dein Raum.
Dein nächster Schritt.
Wenn du dir bei diesem Prozess Unterstützung wünschst, dann buche eine 1:1 Session mit mir und erkenne, warum dir dein Leben so viel Druck macht – damit du deinen Weg bewusster, freier und kraftvoller gehen kannst.
Ich freue mich auf dich!
Juliane